Cranberry Buckle mit Vanille-Streuseln

Ein Buckle ist in den USA eine Art Streuselkuchen mit eingearbeiteten Früchten -meistens Blaubeeren oder Cranberries, da diese beim Backen ihre Form behalten und schön knackig bleiben. Da es in dieser Jahreszeit auch bei uns frische Cranberries zu kaufen gibt, habe ich hier für euch ein weihnachtliches Buckle-Rezept:

Zutaten

200 g Dinkelmehl

100 g vegane Butter

150 g Rohrohrzucker

100 g Sojajoghurt

Ei-Ersatz für 2 Eier (z.B. von VegEgg)

2 TL Backpulver

Orangenzesten einer Bio-Orange

1/2 TL gemahlene Vanille

1 Prise Salz

200 g frische Cranberries

 

Für die Streusel

60 g Dinkelmehl

50 g vegane Butter

100 g Rohrohrzucker

1 TL gemahlene Vanille

1 Prise Salz

  1. Butter, Zucker und Orangenzesten mit einem Handmixer schaumig schlagen.
  2. Ei-Ersatz und gemahlene Vanille hinzufügen (ich habe den Ei-Ersatz VegEgg von Arche genommen).
  3. Mehl, Backpulver, Salz und Joghurt hinzufügen und alles verrühren.
  4. Die Cranberries waschen und etwa die Hälfte in den Teig einarbeiten.

    

5. Den Teig in einer eingefetteten, viereckigen Backform (23×23 cm) gleichmäßig verteilen.

6. Die restlichen Cranberries oben auf den Teig geben.

7. Für die Streusel  alle Zutaten in eine Schüssel geben und mixen, bis grobe Streusel entstehen. Anschließend auf dem Buckle verteilen.

8. 45-50 Minuten bei 180°C backen.

Im Kühlschrank hält der Buckle mehrere Tage. Er schmeckt auch irgendwie jeden Tag besser:-)

-Sonja

Schwedische Lussekatter 

Heute wird in Schweden das Luciafest gefeiert. Das bedeutet, dass traditionell weiße Gewänder und Kerzen getragen, Lucialieder gesungen und Lussekatter (Luciakatzen) gegessen werden. Und da man die Feste feiern sollte, wie sie fallen, werde auch ich heute eine schwedische Fika (Kaffeepause) abhalten. Singen werde ich aber garantiert nicht;-)

Wenn ihr auch Lust habt, den St. Lucia-Tag zu feiern (oder einfach nur so Lust auf schwedisches Hefegebäck habt) ist hier mein Rezept für euch:

Zutaten für ca. 15 Stück

500 g Dinkelmehl

50 g brauner Rohrohrzucker

1 TL Trockenhefe

Ei-Ersatz für 1 Ei (z.B. VegEgg)

80 g vegane Butter oder Margarine

250 ml Hafermilch

1 Prise Salz

1. Die Butter in einem Topf schmelzen, die Milch hinzugeben und erwärmen.

2. In einer Tasse 3 EL vom Milch-Butter-Gemisch mit der Trockenhefe vermischen und zwei Minuten stehen lassen.

3. Den Ei-Ersatz nach Packungsangabe anrühren.

4. Zucker, Ei-Ersatz, Salz, Hefe und Milch-Butter-Gemisch vermischen, das Mehl hinzufügen und alles mit einem Holzlöffel bearbeiten oder mit der Hand verkneten, bis ein homogener Hefeteig entsteht.

5. Den Teig auf der Arbeitsplatte etwa zwei Minuten lang kneten, dann mit einem Handtuch abdecken und ca. eine Stunde ruhen lassen.

6. Den Teig in ca. 15 Teile teilen, die einzelnen Teile zunächst zu Würsten rollen und dann wie ein Fragezeichen formen. In die Löcher jeweils eine Rosine legen.

7. Die Lussekatter auf ein Backblech legen (einfetten oder Backpapier verwenden) und bei 180°C ca. 10 Minuten backen.

Legt die Luciakatzen auf ein Handtuch und deckt sie damit ab, bis sie abgekühlt sind. Wenn ihr sie nicht am gleichen Tag esst, solltet ihr den Rest einfrieren, da sie sonst schnell austrocknen.

Ich wünsche euch ein gemütliches Luciafest!

💜Sonja

 

A Vegan X-Mas: Weihnachtlicher Zupfkuchen

Ich liebe Zupfkuchen und war sehr glücklich, als ich dieses vegane Rezept in meinem Lieblings-Weihnachtsbackbuch „Vegan X-Mas“ von Stina Spiegelberg gefunden habe. Dieses Buch ist seit letzem Winter zu meiner Backbibel geworden. Die Rezepte sind einfach, gelingen ohne Probleme und mit Stinas Plätzchen und Kuchen habe ich schon einige Nicht-Veganer überzeugt.

Hier ist das (von mir ein wenig abgewandelte) Rezept:

Zutaten Mürbeteig

150 g Weizenmehl

1 EL Zucker

1 EL Kakao

1/2 TL Zimt

70 g vegane Butter (z.B. Alsan)

3 EL Hafermilch

Zutaten Füllung

500 g Sojajoghurt (natur)

60 g vegane Butter

90 g Zucker

90 g gemahlene Mandeln

60 g Stärke

1/2 TL gemahlene Vanille

2 TL Zitronenzesten

Springform (18 cm Ø)

Für den Mürbeteig alle Zutaten außer der Butter und der Milch in einer Schüssel vermischen. Die Butter und die Milch hinzufügen und kneten, bis ein homogener Teig entsteht. Die Springform einfetten und 3/4 des Teiges verwenden, um die Form mit einem Boden auszulegen und einen Rand zu bilden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Als nächstes macht ihr die Füllung. Dafür die Butter und den Zucker schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und glatt rühren. Jetzt gebt ihr die Füllung auf den Mürbeteig. Stina sticht jetzt noch kleine Sterne aus dem Teig aus und legt sie auf den Kuchen. Ich habe aber bisher immer, wie bei einem „herkömmlichen“ Zupfkuchen, kleine „Teigfetzen“ auf dem Kuchen verteilt.

Ab in den Ofen mit dem Kuchen für 45 Min. bei 200°C. Ich decke den Kuchen nach ca. 20 Minuten immer mit Alufolie ab, sonst wird er obendrauf zu dunkel.

Eigentlich schmeckt er erst am nächsten Tag so richtig gut. Wenn ihr nicht mehr warten könnt, solltet ihr den Kuchen aber mindestens eine Stunde abkühlen lassen.


💜Sonja