Vagabundenleben

Auf Koh Samui begegnen einem an jeder Ecke neue Freunde: große, kleine, mit langen oder kurzen Beinen, einfarbig, zweifarbig, absolut bunt. Und eins haben sie alle gemeinsam – einen treuen Blick, der sich bei jedem sofort ins Herz schleicht. Manche begleiten uns bis zur nächsten Straßenecke, andere warten mit uns am Meer auf den Sonnenuntergang und wieder andere freuen sich über einen Schluck frisches Wasser. Die meisten Straßenhunde leben hier ein Vagabundenleben und scheinen damit glücklich zu sein.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch solche, denen es richtig, richtig schlecht geht. Der Straßenverkehr ist hier so katastrophal, dass jeden Tag Hunde angefahren werden. Gebrochene Beine und schlimmere Verletzungen sind keine Seltenheit. Hinzu kommen Krankheiten und die Tatsache, dass es einfach immer mehr werden. Genau um diese Hunde kümmert sich die Dog and Cat Rescue Foundation und das ganze kostenlos. Wir waren heute in der Auffangstation, wo die Hunde und Katzen zum Beispiel kastriert/sterilisiert werden, um nach einer Woche wieder zurück in ihr Territorium frei gelassen zu werden. Gleichzeitig leben hier Hunde für den Rest ihres Lebens, weil sie auf der Straße eine Überlebenschance von 5 Minuten hätten. Bis vor 16 Jahren gab es auf Koh Samui noch nicht einmal einen Tierarzt. Heute gibt es einen einzigen.
Am liebsten hätten wir mal wieder alle gerettet, aber fürs erste mussten ein paar Stunden Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten ausreichen.

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