Aus dem Urlaub in den Alltagstrott

Seien wir mal ehrlich, eigentlich haben wir doch immer etwas zu meckern. Draußen ist es zu warm, es ist zu kalt. Ich hab Hunger, mir ist schlecht. Ich hab so viel zu tun, mir ist langweilig.

Über zu wenig Urlaubstage dürfen wir Lehrer uns ja im Grunde nicht beschweren, aber wenn man sich erstmal an das süße Leben gewöhnt hat, ist es soooo schwierig, wieder in die Schule zu gehen.

„Aber dieses Jahr mach ich auch wirklich mal was in den Ferien“… Eine Woche bevor die Schule wieder los geht, fällt uns ein, dass die didaktische Jahresplanung noch nicht ganz so umfangreich ist wie geplant, dass die erste Unterrichtsreihe noch nicht so durchdacht ist, wie wir es uns dieses Jahr ganz fest vorgenommen hatten und wir haben uns noch kein einziges Kennenlernspiel vorbereitet. (In unserer Werkzeugkiste gibt es unser Last-Minute-Angebot!)

Und so quälen wir uns nach 6 Wochen Urlaubsfeeling am ersten Schultag aus dem Bett, packen unsere Schultasche, schmieren uns ein Pausenbrot und machen uns auf den Weg. Und wenn wir dann mit kleinen Augen den Weg zum Lehrerzimmer suchen und uns die ersten Schüler entgegen kommen, erkennen wir wie jedes Jahr „Eigentlich sitzen wir doch alle im selben Boot. Und, auch wenn wir es nicht immer zugeben möchten, eigentlich haben wir uns doch auch schon wieder ein bisschen auf die Schule gefreut.“

Obwohl… jetzt noch ein paar Tage Ferien wäre auch nicht schlecht…

Carina

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